Sorgende Gemeinschaft Oberes Enztal

Autor: Claudia Ollenhauer

  • Update: Miteinander reden – statt übereinander @ ARD

    Update: Miteinander reden – statt übereinander @ ARD

    Was passiert, wenn Menschen aus ganz Deutschland, die sich vorher nicht kannten, ein Wochenende lang reden – nicht übereinander, sondern miteinander? Das will das ARD-Dialogprojekt „Was Deutschland verbindet“ herausfinden.

    Mehr zum Projekt dort

    Die eigene Meinung mit anderen Augen sehen: In insgesamt 13 Episoden widmet sich „Dialog vor acht“ jeweils einem thematischen Schwerpunkt zur ARD-Dialog-Aktion – für mehr Dialog auf Augenhöhe und Meinungsvielfalt.

    Alle Episoden dort

    Die Zusammenfassung gibt es ab 17. Mai in der ARD-Mediathek.

    Die Dokumentation „Was Deutschland verbindet“ gibt es ab 30. Mai in der ARD-Mediathek und am 1. Juni, um 23:35 Uhr im Ersten. Hier ist der Link

  • Helft bitte am 18. Juni 2026

    Helft bitte am 18. Juni 2026

    wir benötigen noch Helfende für das Frühstücksprojekt am 18.06. an den Grundschulen in Wildbad und Calmbach von 7-9 Uhr

    Falls Jemand den Einkauf am 17.06. um 15.30 Uhr abholen und an die Wilhelmschule nach Wildbad fahren könnte, wäre das auch eine große Unterstützung.

    Freundliche Grüße aus Bad Wildbad

    Nicola Wiedemann

    Gesamtleitung „Bildung und Betreuung“, Stadtverwaltung Bad Wildbad, Rathaus Calmbach        

    Telefon 07081 930-179 

    Nicola.Wiedemann@Bad-Wildbad.de

  • Februar 2026 | Regionalkonferenz Landkreis Calw

    Februar 2026 | Regionalkonferenz Landkreis Calw

    Veranstaltungsrückblick

    „DEN DEMOGRAFISCHEN WANDEL GESTALTEN, SORGENDE GEMEINSCHAFTEN AUFBAUEN, LEBENDIGE QUARTIERE ENTWICKELN“

    Unter dem Motto „Den demografischen Wandel gestalten, sorgende Gemeinschaften aufbauen, lebendige Quartiere entwickeln“ lud der Landkreis Calw gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration und der FaFo im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg zur 14. Regionalkonferenz „Quartier 2030“ in das Hoffnungshaus Calw-Wimberg ein. Rund 90 Teilnehmende folgten dieser Einladung und kamen am 24. Februar 2026 zusammen, um neue Impulse für eigene Projektvorhaben aufzugreifen.

    Wir durften unser Projekt Sorgende Gemeinschaft Oberes Enztal vorstellen!

    Hier geht’s zum Beitrag

  • April 2026: Guter Start in den Schultag

    April 2026: Guter Start in den Schultag

    (Foto: Gaby Goebel) Nach der gut gelungenen Premiere im April für die GrundschülerInnen der Fünftälerschule (FTS) in Calmbach erhielten nun im Mai auch SchülerInnen der weiterführenden Klassen und der Goßweilerschule ein gesundes und leckeres Frühstück.

    Noch gibt es das Angebot einmal im Monat, soll aber zukünftig öfter und regelmäßig angeboten werden.

    Organisiert wird das Frühstück vom Team FTS der Sorgenden Gemeinschaft.

    Finanziert wird das Frühstück durch Spenden von Unternehmen und Privatpersonen.

    Ehrenamtlich Helfende und weitere Sponsoren sind herzlich willkommen!

    Kontakt: Nicola Wiedemann,T: 07081-930179, nicola.wiedemann@oberes-enztal.de

  • 24.4.2026 Erfolgreicher Wahlkreistag

    24.4.2026 Erfolgreicher Wahlkreistag

    Im Fokus steht bei diesem Austausch zwischen Bürgern und Politikern weder das Formulieren politischer Forderungen noch das Erarbeiten konkreter Lösungen. Vielmehr geht es darum, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, Vertrauen aufzubauen und Verständnis füreinander zu fördern – ganz im Sinne eines Dialogs auf Augenhöhe.

    Bürger und Politiker im Gespräch
    Bürger und Politiker im Gespräch an den Thementischen.Foto: Nicola Wiedemann

    Auswahl der Zufallsbürger

    Mit einem neutralen und mehrstufigen statistischen Verfahren ermittelte das Team Wahlkreistag die Zufallsbürger: Kriterien waren Alter (ab 16 Jahren), Teilort, Frau bzw. Mann und ein Prozentsatz an der gesamten Ortsbevölkerung. Mitte März verschickte Bürgermeister Marco Gauger die Einladung an die ausgelosten 750 Menschen. Mehr als 40 von ihnen meldeten sich, aus allen Ortsteilen, aus allen Altersgruppen. Hans-Ulrich Händel, externer Moderator, erfahren in Sachen Wahlkreistag, war begeistert: „Mit so einer starken Beteiligung haben wir nicht gerechnet. Das spricht für das positive Demokratieverständnis der Bad Wildbader Bürger“.

    Wahlkreistag

    Am Samstag, dem 25. April, kamen 37 Bürger ins Ludwig-Hofacker-Haus, Bad Wildbad, zum ganztägigen Wahlkreistag. In Vierergruppen vertieften sie zunächst die Fragestellung „Wie fühlt sich der gesellschaftliche und soziale Zusammenhalt für Sie gerade an? Wo sehen Sie Chancen oder Herausforderungen im Alltag bei uns in Bad Wildbad und seinen Teilorten?“. Daraus entstanden mehrere aktuelle Themen wie: Müll, Infrastruktur, Bürgermobilität und Treffpunkte für alle Generationen.Während der Mittagspause trafen zehn der eingeladenen Politiker ein und nutzten die Zeit zu informellen Gesprächen mit den Bürgern. Während des Nachmittags besprachen die Bürger an den Thementischen ihre Anliegen mit den Politikern.

    Die Erwartung der Bürger, auf offene Ohren bei ihren gewählten Vertretern zu stoßen, wurde erfüllt. Die Antwort darauf waren keine fix und fertigen Lösungen – die waren auch nicht erwartet – sondern die verbindlichen Zusagen, diese Themen kooperativ, konstruktiv und zielführend anzugehen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte, wie wichtig Bürgerbeteiligung ist. Nun haben die Bürger die Möglichkeit, gemeinsam mit der Sorgenden Gemeinschaft und der Stadtverwaltung, an diesen Themen dran zu bleiben und sich einzubringen. Hierfür gerne eines der genannten Themen aussuchen und sich per E-Mail an: buergerbeteiligung@bad-wildbad.de wenden.

    Veranstalter des Wahlkreistags

    Auf Initiative der Sorgenden Gemeinschaft Oberes Enztal organisierten die Stadt Bad Wildbad, der Verein Menschen Miteinander/Interkultureller Garten e.V. und der Seniorenrat Oberes Enztal e.V. den Wahlkreistag. Dieses Konzept der Bürgerbeteiligung wurde bereits mehrfach landesweit und auch bundesweit erfolgreich umgesetzt. Das Projekt „Wahlkreistage! Bürger und Politik im Gespräch“ wird von der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, gefördert und von der Allianz für Beteiligung, Stuttgart, durchgeführt. (nw)

  • Bürgerbeteiligung: seit 15 Jahren in BaWü verankert

    Bürgerbeteiligung: seit 15 Jahren in BaWü verankert

    Der Kabinettsausschuss für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung der Landesregierung Baden-Württemberg besteht seit drei Legislaturperioden (also seit 2011).

    Staatsrätin Barbara Bosch ist seit 2021 zuständig. Der Abschlussbericht der dritten Legislaturperiode (2021-2025) erschien im März 2026. Der Ausschuss bewertete seine Arbeit positiv und betonte die Bedeutung des ressortübergreifenden Austauschs zur Weiterentwicklung der Dialogischen Bürgerbeteiligung. Anfangs gab es Skepsis gegenüber der Durchführbarkeit und dem Nutzen der Bürgerbeteiligung, doch diese Bedenken wurden durch klare Strukturen und definierte Rollen ausgeräumt. Wichtige Erkenntnisse sind:

    • Bürgerbeteiligung ist auch auf abstrakter Ebene erfolgreich.
    • Kritische Vorhaben sollten stets mit Bürgerbeteiligung begleitet werden. ​
    • Fachliche Kompetenz für Bürgerbeteiligung muss zentral bereitgestellt werden. ​
    • Das Beteiligungsportal im Staatsministerium ist essenziell.
    • Die Struktur mit Staatsministerium, Allianz für Beteiligung und Servicestelle ist klar und effektiv. ​

    Bürgerbeteiligung bringt konkrete Vorteile für Ministerien, fördert die Demokratie und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. ​ Sie hilft, Konflikte zu bewältigen und Ängste in der Bevölkerung zu reduzieren. ​ Die Bürgerinnen und Bürger zeigen großes Engagement, wenn sie professionell begleitet werden. ​ Für die Zukunft soll Bürgerbeteiligung weiter ausgebaut werden, um die Demokratie zu stärken und die Zivilgesellschaft aktiv einzubinden. ​

    Und was bedeutet das für uns, vor Ort?

    In diesem Zusammenhang stehen bei uns im Oberen Enztal diese Projekte:

  • Gemeinsam für einen guten Start in den Schultag

    Gemeinsam für einen guten Start in den Schultag

    Bad Wildbad. Im kreisweiten Vergleich zählt Bad Wildbad zu den Kommunen, in denen Kinderarmut vergleichsweise stark ausgeprägt ist. Diese Situation hat die „Sorgende Gemeinschaft“ zum Handeln bewegt: Mit einem neuen Projekt soll allen Kindern künftig ein guter Start in den Tag ermöglicht werden.

    In enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Schule wurden bereits erste Schritte zur Umsetzung eingeleitet. Der voraussichtliche Start des Angebots ist für Ende April vorgesehen.

    Zunächst soll das Frühstück einmal im Monat stattfinden. Perspektivisch ist jedoch eine Ausweitung geplant – vorausgesetzt, es finden sich ausreichend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie entsprechende Spenden zur Unterstützung des Projekts.

    Die Initiatoren hoffen daher auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Gesucht werden engagierte Menschen, die bei der Organisation und Durchführung mithelfen, sowie Spenden. Spendenbescheinigungen können über den Förderverein ausgestellt werden.

    Ziel des Projekts ist es, allen Kindern – unabhängig von ihrer sozialen Situation – die Möglichkeit auf ein gesundes Frühstück zu bieten und damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengleichheit im Schulalltag zu leisten.

    Kontakt für Rückfragen: Nicola Wiedemann, T: 07081-930179, nicola.wiedemann@oberes-enztal.de

  • Zwischenstand Projektgruppen

    Zwischenstand Projektgruppen

    Die einzelnen Projektgruppen sind mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs. Das zeigte die Sitzung des Lenkungskreises am 26. März 2026. Moderator Hans-Ulrich Händel begrüßte ganz besonders die neue Aktiven. Außerdem lernten wir Ute Sabee kennen, die als erfahrene Moderatorin (und Rechtsanwältin) auf Wunsch einzelne Projektgruppen unterstützen wird.

    Frühstück für Schüler der Fünftälerschule in Calmbach

    Team Frühstück FTS

    Die Gruppe verbindet den Förderverein der FTS mit dem Team Sachgebiet Kinder-Jugend-Familie der Stadt Bad Wildbad. Das Projekt wird ab Mai 2026 mit einem monatlichen Frühstücksangebot realisiert. Je nach Resonnanz und Finanzlage sollen die Angebote häufiger sein. Auch eine Übertragung auf die anderen Schulen im Stadtgebiet ist angedacht.

    Noch können Ehrenamtliche und Sponsoren mitmachen: Bitte bei Nicola Wiedemann melden.

    Auf dem Foto (vlnr): Nadine Keller, Nicola Wiedemann, Andrea Schmid, Sara Widmann, Gaby Göbel

    Bürgermobilität Höfen und Bad Wildbad

    Am 23. Februar durften wir Details aus erster Hand erfahren: Eberhard Fiedler vom Kreisseniorenrat berichtete über das Bürgerauto Wildberg. Dieses wird seit November 2025 vom Stadtseniorenrat Wildberg e.V. und der Ortsverwaltung sehr erfolgreich betrieben. Das Konzept verbindet Ortsverwaltung, Ehrenamtliche, Sponsoren und den Stadtseniorenrat.

    Auf dem Foto (vlnr): Uwe Göbel, Alfred Schwan, Claudia Ollenhauer, Heike Siebert-Rothfuß

    Höfen

    Die Fragebögen sind online verfügbar und mehrfach im Höfener Amtsblatt erschienen. Die Rückmeldungen trudeln bis Ostern im Rathaus ein und werden ausgewertet. Nach Ostern werden die nächsten Schritte besprochen.

    Noch können Ehrenamtliche und Sponsoren mitmachen: Bitte bei Alfred Schwan, Seniorenrat Oberes Enztal, oder Bürgermeister Heiko Stieringer melden.

    Bad Wildbad

    Trotz offensichtlichen Bedarfs ist das Team noch nicht weit gekommen. Es ist aktuell völlig offen, wie dieser Bedarf bedient werden soll. Eine Option ist ein ehrenamtliches Netzwerk, das z.B. über die Plattform hilver funktioniert, die u.a. in Enzklösterle im Einsatz ist. Eine andere Option ist ein (wie auch immer geartetes) Bürgerauto.

    Kontakt: Claudia Ollenhauer, Seniorenrat Oberes Enztal

    Generationenspielplatz Sprollenhaus

    Das Team favorisiert den jetzigen Bolzplatz, der zwischen Sprollenhaus und Bais am Waldrand an einem Wanderweg liegt. Eigentlich ideal. Aktuell „hängt“ das Projekt, weil ein Termin mit Stadtverwaltung Bad Wildbad, Naturschutzbehörde und Landratsamt noch nicht zustande kam. Außerdem ist die Finanzierung noch offen: Anschaffung der Spiel/Sportgeräte, Aufstellung und auch die dauerhafte Pflege des Platzes. Projektkoordinatorin Petra Nych bringt ihre Erfahrung ein: Sie war Bürgermeisterin von Enzklösterle, als der dortige Generationenspielplatz realisiert wurde.

    Kontakt: Petra Nych

    Auf dem Foto (vlnr): Ursula Jahn-Zöhrens, Angelika Heselschwerdt, Petra Nych, Hubertus Welt

  • Wahlkreistag am 25. April 2026

    Wahlkreistag am 25. April 2026

    In einem für Bad Wildbad neuartigen Eventtreffen sich am Samstag, dem 25. April, zufällig ausgewählte Bürger aus ganz Bad Wildbad mit lokalen Politikern der Region.

    Die Fragestellung lautet: „Wie fühlt sich der gesellschaftliche und soziale Zusammenhalt für Sie gerade an? Wo sehen Sie Chancen oder Herausforderungen im Alltag bei uns in Bad Wildbad und seinen Teilorten?“

    Dahinter steht der Anspruch, dass gesellschaftliche Fragestellungen von den Menschen vor Ort den politischen Entscheidern vermittelt werden. Denn nur so kann Demokratie erlebbar für beide Seiten werden. 

    Claudia Ollenhauer sagt: „Dieses Konzept hat anderenorts bereits zu besserem Verständnis zwischen Bürgern und deren gewählten Vertretenden geführt.“ 

    Hubertus Welt betont, „dass jede und jeder Teilnehmende Raum bekommt, sich zu äußern und die Meinung der anderen zu hören, ist das Besondere. Dadurch ergibt sich ein realistisches Abbild der gesellschaftlichen Situation.“

    Bürgermeister Marco Gauger lädt die Zufallsbürger, seine stellvertretenden BürgermeisterInnen und die Politiker schriftlich ein. Zunächst sprechen die Bürger miteinander, entwickeln ihre Themen. Die eingeladenen Politiker gehen anschließend ins offene Gespräch. Für die Gespräche gibt es eine professionelle Moderation, die sicherstellt, dass alle zu Wort kommen und sich wohlfühlen.

    Organisatoren sind der Seniorenrat Oberes Enztal e.V. und Menschen Miteinander/Interkultureller Garten Oberes Enztal e.V. in Zusammenarbeit mit der Kommune Bad Wildbad.

    Das Projekt „Wahlkreistage! Bürger und Politik im Gespräch“ wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert und von der Allianz für Beteiligung durchgeführt.

  • Mobilität in Höfen: Fragebogen ist veröffentlicht

    Mobilität in Höfen: Fragebogen ist veröffentlicht

    Mitte Februar war es soweit: der Fragebogen an die Höfener BürgerInnen ist online und wird gleich in mehreren Ausgaben des Amtsblatts veröffentlicht. Die ersten Rückläufe sind bereits eingegangen.

    Erfragt wird, zu welchen Zielen, zu welchem Zweck und zu welchen Zeiten ein „Bürgerauto“ (Arbeitstitel) fahren soll. Fragebogen

    In einem kleinen Infogespräch berichtete Eberhard Fiedler, Kreisseniorenrat Calw, vom neuen Bürgerauto in Wildberg. Seit November 2025 schreibt das Projekt Erfolgsgeschichte. Eberhard Fiedler erläuterte die Vorbereitungsphase und die Organisation von Buchungszentrale, Fahrzeug und Fahrern. Aufmerksam zugehört haben Heiko Stieringer, Bürgermeister von Höfen und Alfred Schwan, Projektgruppe Bürgermobilität Höfen sowie Teilnehmende der Projektgruppe Bürgermobilität Bad Wildbad.